Donnerstag, 4. April 2013

Gelesen

Hallo zusammen,

ich möchte heute und in Zukunft hier breittreten, was ich so lese und für die, die es interessiert, auch kurz meine Meinung dazu schreiben. Ich rezensiere bisher nicht alles immer bei Amazon, bemühe mich aber, auch das in Zukunft besser zu machen.

In meinem alten Blog verwies ich bereits auf einige meine "Lieblingsbücher", wobei eigentlich alles was ich lese irgendwie ein Liebling ist - denn wenn ich ein Buch nicht mag, lese ich es nicht durch und etwas (gutes) darüber zu sagen habe ich dann natürlicherweise auch nicht.
Deshalb heißt es jetzt nur noch "Gelesen".

Gelesen habe ich in der Vergangenheit unter anderem die Vampir-Bücher von Franka Rubus. Franka hat mit "Die Blutgabe" (Amazon) und "Unberührbar" (Amazon) zwei Bücher geschaffen, die sich von den üblichen Vampir-Klischee-Büchern abheben. Mit fundiertem biologischen Wissen und einem Hang zum leichten Knistern zwischen den Charakteren lädt sie uns ein in eine Welt, in der es einmal nicht die Menschen sind, die die Vampire jagen, sondern anders herum. In der die Vampire uns Menschen züchten, damit Überleben gesichert ist.
Es ist spannend, spritzig und ich fühlte mich unglaublich gefesselt von den Charakteren und ihren Geschichten und Empfindungen.

Auch Kerstin Gier gehörte zu meiner Lektüre. Mit "Für jede Lösung ein Problem" (Amazon) stellt Kerstin Gier uns Gerri vor. Gerri ist Single, bald 30 und kriegt das bei jeder sich bietenden Gelegenheit zumeist von ihrer Mutter aufs Butterbrot geschmiert. Und nicht nur das - alle anderen haben ja so viel mehr erreicht. Irgendwann reicht es Gerri, sie hat die Nase voll von ihrer angeblichen Unzulänglichkeit, überhaupt von allem. Sie beschließt, es muss ein Ende haben. Doch das geht gehörig schief.
Ich habe mich nach einigen Seiten nicht mehr getraut, das Buch im öffentlichen Nahverkehr zu lesen, weil meine Grimassen oder leisen Ausrufe an Intensität zu nahmen und ich so manchen seltsamen Blick erntete. Es ist herrlich locker geschrieben, Kerstin Gier schafft es, mich mit Gerri mitfühlen zu lassen. Man möchte die Mutter am liebsten eigenhändig einen Kopf kürzer machen!

Claus Vaske schaffte es, mich mit "Nicht totzukriegen" (Amazon) zu begeistern. Aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Nicole verschafft uns Claus Vaske einen Blick in das Leben einer Frau, die von ihrem zu viel arbeitenden Mann Tom emotional vernachlässigt wird. Als dann auch noch klar wird - und hier zitiere ich frech den Klappentext - dass "Toms Überstunden neuerdings schlank und blond mit rosa Dessous sind", entwickelt Nicole die eine oder andere Mordfantasie. Und jede dieser Ideen kann sie umsetzen, denn Tom steht einfach wieder auf, hat es Nicole einmal geschafft, ihren Mann um die Ecke zu bringen.
Ich bin überrascht gewesen, wie gut es dem Autor gelingt, sich in die Frau hinein zu versetzen und habe das Buch regelrecht verschlungen (sowie drei Stunden am Flughafen totgeschlagen). Empfehlenswert, wenn ordentlich gelacht und mitgefiebert werden will, ob der nächste Mordplan endlich der letzte sein wird.

Insgesamt also eine gute Mischung, ich mag es fantastisch, romantisch, witzig, ein bisschen gruselig darf es auch sein.

Und da ich auch in Zukunft noch Bücher lesen werde, halte ich euch gern hier auf dem Laufenden. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen für ein neues Lesevergnügen begeistern.

Macht es gut,
Sarah

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